Montag, 18. August 2014

Blütenpaste

Hallo und weiter geht es mit dem Thema Motivtorten.
Heute werde ich ein Blütenpastenrezept einstellen.

Blütenpaste ist, wie Fondant, eine Art Zuckerpaste. Der Unterschied allerdings ist, dass Blütenpaste sehr viel feiner ausgerollt werden kann, sehr gut formbar und auch sehr formstabil ist. Blütenpaste härtet schnell komplett aus. Gerade für zarte, feine Blumenblätter oder "stehende" Zahlen, geschwungene Formen ist es super geeignet, wer möchte denn schon z.B. Zuckerrosen mit 5mm dicken Blättern, die sich schlecht formen lassen, einreißen und beim Trocknen noch in sich zusammensacken?

Für Figuren oder ähnliche Dekoelemente, die größer und massiger sind, kannst du dir einen Modellierfondant herstellen.
Figuren die nur aus Fondant hergestellt werden, sacken zusammen und brauchen lange für das Aushärten.
Nur Blütenpaste ist auch nicht so vorteilhaft, da die Blütenpaste sehr schnell fest wird und wenn man etwas länger modellieren muss, kann es Probleme geben.

Super funktioniert es wenn du Fondat und Blütenpaste 50:50  gut miteinander verknetest, aber immer nur die Menge, die du auch sofort verarbeiten möchtest!
Blütenpaste kann, genau wie Fondat, eingefärbt werden. Blütenpaste muss auch richtig gut luftdicht verpackt werden und ist im Kühlschrank dann 6 Monate haltbar. Du kannst sie auch einfrieren und sie somit mehrere Jahre aufbewahren.
Vor dem Verarbeiten muss sie auf Zimmertemperatur gebracht und gut weichgeknetet werden.

Für die Herstellung der Blütenpaste solltest du eine Küchenmaschine oder ein gutes, kräftiges Handrührgerät benutzen.

So dann legen wir mal los..

Zutaten

1           Eiweiß (ca. 40g Größe L)

225 g    gesiebter Puderzucker

4 TL     CMC  * (da habe ich unten noch etwas zugeschrieben)

etwas Palmin soft zum Einfetten der Hände

 

Zubereitung

1. Den Puderzucker sieben, eine Tasse Puderzucker davon abnehmen  und alles bei Seite stellen.

2. Das Eiweiß in eine Rührschüssel geben und zuerst auf mittlerer, dann auf höchster Stufe ca. 20 Sek. schaumig schlagen. Bitte Rührstäbe im Handmixer verwenden.

3. Nun auf niedrigster Stufe einstellen und esslöffelweise den gesiebten Puderzucker zu dem Eiweißschaum geben. Den aus der Tasse aber bitte noch nicht.

4. Nun wieder das Handrührgerät auf höchste Stufe schalten und  ca. 4-5 Minuten schlagen, bis die Zuckermasse einen seidigen Glanz hat, und sich beim Herausziehen der Rührstäbe weich Spitzen bilden.

5. Wieder zurück auf die niedrigste Stufe und nun das CMC langsam einrieseln lassen, danach auf höchster Stufe einige Sekunden schlagen. Die Masse wird nun immer fester. Die Masse klebt nun zum Teil an den Rührstäben fest.

6. Um nun alles gut aus der Schüssel und von den Rührstäben zubekommen, kannst du dir deine Hände und einen Teigscharber mit Palmin soft einschmieren und so mit deinen Fingern die Rührstäbe abstreifen und mit dem Teigscharber alles aus der Rührschüssel rausholen.

7. Deine Arbeitsfläche solltest du gut mit Palmin soft eingefettet haben und den Zuckerklumpen dort drauf geben. Fette deine Hände gut ein und knete nun den restlichen Puderzucker aus der Tasse in den Klumpen, ggf. die Hände nachfetten.

8. Die fertige Blütenpaste zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und dann luftdicht in einen Gefrierbeutel geben, ich packe es immer noch zusätzlich in eine luftdichte Schüssel..

9. Die Blütenpaste muss nun mind. 24 Stunden im Kühlschrank ruhen, danach kann sie dann eingefroren werden oder auf Zimmertemperatur gebracht für die Weiterverarbeitung.

10. Die "warme" Blütenpaste mit eingefetteten Händen schön geschmeidig kneten, dann formen oder einfärben.

Wichtig

Nimm bitte immer nur so viel von der Paste, wie du brauchst, den Rest immer wieder gut luftdicht wegpacken, da die Blütenpaste schnell austrocknet.

* CMC

CMC (Carboxymethylcellulose) ist in der EU als Lebensmittelzusatz unter der Nummer E 466 zugelassen
du kannst es in Tortenzubehör-Shops kaufen z.B. bei Tortissimo oder in der Drogerieabteilung. In KUKIDENT extra stark Super- Haftpulver ist nämlich auch CMC als einziger Bestandteil enthalten. Bitte nicht einfach irgendein anderes Haftpulver nehmen, viele haben nämlich noch andere Inhaltsstoffe.










 












So, das war es für heute, ich werde Ende der Woche einen Blog zum Thema Zuckerkleber einstellen.

                                        Bis dahin...tschüss..
                                                        ...die Claudia

Donnerstag, 7. August 2014

Ganache

Hallo,
heute geht es um einen weiteren Schritt bei dem Thema Motivorten.
Ich streiche meine Motivtorten immer mit Ganache ein, da man die Unebenheiten von seinem Kuchen sehr schön ausgleichen kann und der Fondant dann schön glatt über dem Kuchen platziert werden kann.
Die Ganache kann auch als Füllung in den Kuchen gegeben werden.

Ganache sollte nach Herstellung am besten über Nacht ruhen, bitte nicht sofort abdecken, da sich sonst Kondenswasser bildet. Zur Weiterverarbeitung sollte sie Raumtemperatur haben. Ich lasse die Masse zum Ruhen auch in der Küche stehen und nicht im Kühlschrank. Die Ganache ansich ist im Kühlschrank 4-6 Tage haltbar.

Ich werde verschiedene Ganache-Vorschläge einstellen, die Angaben sind nur RICHTWERTE, man muss einfach mal schauen, wie man mit der  Konsistenz zurecht kommt. Möchte man die Ganache als Füllung verwenden, sollte sie weich sein, zum Einstreichen von Motivtorten sollte sie fest sein. Ganache kann auch z.B. aus Kinderschokolade, After Eight, Yogurette... hergestellt werden, hier kann sich das Verhältnis mit der Sahne ändern, da muss man dann mal etwas rumtesten.  Leider habe ich noch nicht von allen Schritten Fotos, wenn ich Ende des Monats meine Motivtorte mache, werde ich die fehlenden Fotos ergänzen.

Los gehts

Weiche Ganache ...

 Geeignet zum Befüllen von Torten, Cupcake-Topping, Pralinen...

...aus Zartbitterschokolade/Kuvertüre

200 g   Sahne
200 g   Zartbitterschokolade


... aus Vollmichschokolade oder andere Schokoladensorten und Nougat

200 g   Sahne
300 g   Vollmilchschokolade (z.B.)


... aus weißer Schokolade/Kuvertüre

200 g   Sahne
400 g   weiße Schokolade

Zum einstreichen einer Torte muss die Masse fester sein, hier sind die Angaben etwas anders


Feste Ganache...

Geeignet zum Einstreichen von Motivtorten

... aus Zartbitterschokolade/Kuvertüre

200 g   Sahne
400 g   Zartbitterschokolade

...aus Vollmilchschokolade/ andere Schokolade/Nougat

200 g   Sahne
500 g   Vollmilchschokolade (manchmal reichen auch 400g)

...aus weißer Schokolade/Kuvertüre

200 g   Sahne
600 g   weiße Schokolade

Ganache kann man mit Hilfe von Backaromen etwas aufpeppen,  weiße Ganache kann in eine Zitronenganache umgearbeitet werden, indem man Zitronensäure (Kristallform) hinzugibt.

Wie viel Ganache du brauchst kann man gar nicht so pauschal sagen. Es kommt immer darauf an, wie viel  man an der Torte ausgleichen muss, wie groß die Torte ist, wie dick  man die Schicht haben möchte. Ich mache lieber zu dem Grundrezept noch eine halbe Portion dazu. Reste können gut eingefroren werden, einfach bei Bedarf auftauen lassen und  verwenden.

Und wie stelle ich die Ganache her?

 1. Die Schokolade hacken oder in in kleine Stücke brechen, es gehen auch Schokoladentropfen usw.

 2. Sahne aufkochen und vom Herd nehmen.

 3.Schokolade in die Sahne geben und ALLES gut mit Sahne bedecken. Nicht umrühren, einige Minuten so stehen lassen.










4. Die Mischung nun durchrühren und anschließend mit einem Pürrierstabmixer klümpchenfrei vermischen um eine homogene Masse zubekommen. Unbedingt darauf achten, dass keine Luft mit eingearbeitet wird.

5. Am besten über Nacht bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

6. Am nächsten Tag mit einem Handrührgerät die Masse kurz aufschlagen und weiter verarbeiten.

Feste Ganache sollte für das Einstreichen einer Torte eine Konsistenz von Nutella haben, ist die Masse zu fest, einfach immer wieder eine kleine Menge für ein paar Sekunden in der Mikrowelle anwärmen. Achtung nicht verbrennen lassen, bitte Vorsicht.

So, ich hoffe ich habe an alles gedacht, wie gesagt, Fotos kommen nach.
In dieser Woche werde ich dann auch noch über den Rollfondant schreiben.
Wenn noch Fragen offen sind, schreibt mir einfach in die Kommentare, um keinen Beitrag zu verpassen, könnt Ihr mir hier bei den Bloggern folgen oder auf meiner Facebookseite.

                                          Bis dann und liebe Grüße

                                                             die Claudia



Sonntag, 3. August 2014

Motivtorten


Hallo,

heute möchte ich mit dem Thema Motivtorten anfangen.
Ich werde im Laufe des Monats, immer wieder Anleitungen, Links, Tipps, Produktempfehlungen und Fotos zu diesem Thema posten.
Zum Ende es Monats, werde ich dann eine Motivtorte herstellen und alles mit Fotos erklären.

Es wird eine sehr einfache Torte werden, wo es noch keine Modellierung von Figuren geben wird.
Ein einfach eingedeckter Kuchen den ich hübsch und einfach verziere und den du ganz einfach nachmachen kannst.
Ich finde eine Motivtorte ist immer wieder ein wundervolles Geschenk, denn es ist einzigartig und sehr persönlich, denn in welchem Geschenk steckt so viel Zeit, Geduld und Liebe. An so"einfachen" Torten hat man Arbeitsschritte die sich über 2-3 Tage ziehen und man insgesamt 4-6 Stunden arbeitet.
An aufwendigeren Torten sitzt man dann schon mal mindestens 10-12 Stunden.

Aber wie oft zerbricht man sich den Kopf über ein Geschenk, zum Geburtstag, Jubiläum, Einschulung...
Da ist so eine Torte doch ein Hingucker und auch eine Motivtorte wird ausgepackt.
Denn vielen Leuten ist der Fondant zu süß, mir persönlich auch, tja, dann wird er halt einfach auf dem Teller liegen gelassen aber es sah halt erstmal toll aus.

Aber wie fange ich denn nun an...


bei so einer einfachen Torte würde ich  3 Wochen vor dem Stichtag  (spätestens) anfangen mir über folgende Dinge Gedanken zu machen:

- für welchen Anlass ist die Torte (Kindergeburtstag, Silberhochzeit...)

- wie aufwendig möchte ich sie gestalten, möchte ich Figuren modellieren, wie lange werde ich für die brauchen,  bei sehr schwierigen oder vielen Figuren, würde ich schon 1 Monat vorher anfangen. Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit man am Tag hat, um an den Formen zu arbeiten und da die Figuren eh nicht gegessen werden sonder komplett ausgehärtet auf dem Kuchen platziert werden, können die schon lange vorher hergestellt werden, die gammeln nicht, da sie aus einer extremen Zuckermasse hergestellt werden.
Je mehr Zeit man sich gibt, desto eher darf auch mal etwas daneben gehen ohne das man gleich Panik bekommen muss.

- mag die Person die die Torte bekommen soll etwas ganz besonders oder mag sie etwas gar nicht (Farben, Nüsse, helle oder dunkle Schokolade...), hat er/sie ein Hobby das man mit in seine Dekoration einbeziehen kann

- möchte ich den Fondant selbst herstellen und einfärben oder möchte ich ein Fertigprodukt verwenden

- muss ich evtl Zutaten bestellen (Lieferengpässe bedenken)

- mache ich mir eine Skizze, oder drucke ich mir eine Vorlage aus

- für wie viele Personen sollte die Torte reichen, wie groß, wie hoch soll der Kuchen werden

-worauf möchte ich die Torte stellen (spezielles Cakeboard, Tortenplatte)

- welchen Kuchen möchte ich backen

So, dass sind ja schon eine Menge Dinge. Wichtig ist auch, dass man ausreichend Zutaten hat, falls etwas mal nicht so klappt und total daneben geht.

Als Kuchen eignet sich jeder feste Biskuit- oder Rührkuchen. Die kann man auch mit Konfitüre oder angedickten Früchten befüllen. Ich würde am Anfang aber erst nur mit Konfitüre und einer Schokocreme arbeiten. Auf gar keinen Fall wasserhaltige oder säurehaltige Füllungen nehmen, denn Fondant ist sehr, sehr wasserempfindlich und weicht sehr unschön auf.

Man kann aber auch Torten mit solchen Füllungen verwenden, die muss man dann aber fondanttauglich machen, da ich aber einfach anfangen möchte, wird das auch erst später eine Thema werden.

So, für heute war es das dann erstmal, in der nächsten Woche werde ich dann über die verschiedenen Rollfondante und die Ganache schreiben und die entsprechenden Rezepte einstellen.

Hier noch ein  Beispiel für eine "einfache" Motivtorte, an der habe ich mit allen Arbeitsschritten ca. 4 Stunden gebraucht
 Die Schalketorte war meine erste richtig aufwendige Torte, da habe ich auch in vielen, vielen Arbeitsschritten und Abendstunden die Figur hergestellt. Arbeitszeit insges. 12 Stunden.
 Und diese Torte war die letzte die ich im Juni für meine Tochter zum Geburtstag gemacht habe, es war meine erste Figur mit einem "real Face", die war ganz schön aufwendig auch die Bocksprung-Körperhaltung war kompliziert , immer wieder musste ich Zwischentrocknungen machen, damit sie "in Form" bleibt. Die Figur hat ca. 10 Stunden in Anspruch genommen, der Kuchen ansich war in 45 Min eingedeckt.

Falls Unklarheiten aufkommen oder ich irgendwas vergessen habe, dann sag es mir bitte.

                  Tschüss, bis bald..
                                                                  die Claudia 
 

Dienstag, 8. Juli 2014

Erdbeer-Himbeer-Torte suuuuper lecker





Heute möchte ich Dir das Rezept für diese leckere Torte vorstellen. Es gibt vielleicht 1-2 kniffelige Stellen, aber wenn Du meine Tipps beachtest, dann sollte es gut klappen.

Ich habe für diese Torte eine 26er Springform benutzt, das ergibt dann 16 Kuchenstücke.
Dann los..

Zutaten












  •  300 g         Himbeeren ( stell dir ein paar Himbeeren für die Deko zur Seite)
  •  300 g         Erdbeeren ( stell auch von den Erdbeeren ein paar zur Seite)
  •  200 g         Mehl
  •  1   TL        Backpulver
  •  275 g         Zucker
  •  2                Eier
  •  50    ml       Öl
  •  1  Pck.      Vanillezucker
  •  50   ml       Orangenlimonade
  •  1  Pck.       Götterspeisenpulver (Himbeere)
  •  150 ml       Erdbeer- Sauce (Dessert-Sauce)
  •  200 g         Schmand (24% Fett)
  •  300 g         Naturjoghurt
  •  1 Pck.        gemahlene weiße Gelantine
  •  250 ml        kalte Sahne
  •                    Minze
Wenn Du keine Himbeeren magst , kannst Du auch nur Erdbeeren nehmen oder umgekehrt. Du kannst auch mit der Obstmenge etwas spielen, z.B. 400g Erdbeeren und 200g Himbeeren... Ich habe das Rezept einmal mit frischen und einmal mit tiefgefrorenen Himbeeren gemacht. Die TK Himbeeren musst Du sehr gut abtropfen lassen.
Achte bitte darauf das Deine Sahne gut gekühlt ist, die musst Du nämlich gleich steif schlagen.
Und nun musst Du...

.

..die Himbeeren und Erdbeeren gründlich waschen und gut abtropfen lassen.
Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, mal fein, mal etwas größere Stücke

 Den Backofen auf Umluft 160 Grad / Elektro 18Grad vorheizen.







 Mehl, Backpulver, Achtung: 125 g Zucker, Eier, Öl, Vanillezucker und die Limonade zügig glatt verrühren.









 Den Springformboden mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben.
Auf mittlerer Schiene bitte 23-25Min. backen. Bei mir war der Boden schon nach 23 Min gut.








Bitte die Stäbchenprobe machen.








Nun musst Du den Tortenboden kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit kannst Du schon hiermit weitermachen ...


Das Götterspeisenpulver mit der Erdbeer-Sauce und 100 g Zucker unter Rühren erhitzen, nicht kochen! Wenn die Masse andickt vom Herd nehmen und

die Beeren untermischen. Beiseite stellen.










Jetzt verrührst Du den Schmand, Joghurt und den übrigen Zucker.
Die Gelantine nach Packungsangabe einweichen. Bei einem Tütchen, das 6 Blattgelantine entspricht, nehme ich 6 Esslöffel kaltes Wasser und rühre das Pulver ein, lasse es 10 Min stehen. Bitte benutze ein Gefäß das in die Mikrowelle kann.
Nach 10 Min stellst Du die Gelantine bei ca. 450Watt für ungefähr 15-20 Sekunden in die Mikrowelle. Die Gelantine sollte nicht kochen aber vollständig flüssig sein.
Rühre sie einmal durch bis keine Klümpchen mehr da sind, ggf. erneut in die Mikrowelle.
Wenn die Gelantine gut ist, ziehe sie bitte unter die Schmandcreme.
Jetzt noch die Sahne steif schlagen und auch unter die Masse heben.

Den Tortenboden halbieren.
Wenn Du einen glatten Draht hast, ohne Sägezähne, dann benutze lieber ein großes Messer. Mit einem glatten Draht ging es gar nicht, mit dem Messer war es super.
Pass nur auf, dass Du mittig bleibst und der Boden nicht zu dünn wird.

Den unteren Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und entweder einen Tortenring oder die Springform um diese Hälfte stellen und verschließen.






Ich lege mir gerne kleine Streifen Backpapier ein Stück unter die Springform, da ich gerne rumklecker und meine Platte somit schön sauber bleibt. Man kann die Streifen dann später vorsichtig drunter wegziehen.



 Die Hälfte der Beeren in ein Sieb geben, etwas die Götterspeise abtropfen lassen und den Saft auffangen. Diese Beeren dann auf dem Tortenboden verteilen. Den Saft bitte wieder zu den restlichen Beeren geben.



Die Schmandcreme in 2 Hälften teilen. Die 1 Hälfte streichst Du über die Beeren auf dem Tortenboden. Dann den oberen Tortenboden auf die Schmandcreme legen.
Die restlichen Beeren mit samt dem Saft, in die restliche Schmandcreme geben und verrühren. Bei mir war die Erdbeercreme sehr flüssig, die sollt aber cremig und fester sein, wie steife Sahne. Ich habe meine Creme einfach ca 15-20Min in den Kühlschrank gegeben und habe die Konsistenz immer überprüft. Wenn die Erdbeer-Creme fester geworden ist, gibst du sie auf den oberen Tortendeckel und verstreichst sie gleichmäßig.
Nun muss die Torte mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Du kannst sie vor dem Servieren noch
hübsch mit der Minze, Erdbeeren und den Himbeeren dekorieren. Frische Erdbeeren und Himbeeren sehen schöner aus, das Tiefkühlobst ist sehr nass und etwas matschiger.

So sieht sie dann angeschnitten und dekoriert aus


Dieser Blog ist sehr lang, ich wollte es aber so ausführlich machen, damit alles verständlich ist.
Falls aber doch noch Fragen auftreten, dann frag mich bitte, es soll ja schließlich alles gut klappen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du es nachbackst und mir Deine Erfahrungen mit diesem Rezept mitteilst.

                                     Bis dann..
                                                  die Claudia
                     
                                                                                                                                  


Donnerstag, 3. Juli 2014

Zitronen-Muffins/ Cupcakes

Hallo, ich hatte ja angekündigt, dass ich noch ein Muffin-Rezept poste.
Dieses Rezept habe ich bei Sallys Torten-&Bilderwelt gesehen. Diese Muffins haben den Vorteil, dass sie nicht so hoch aufgehen dadurch sieht die eingefärbte Oberfläche harmonischer aus und die Farben glänzen mehr. Die Muffins bleiben insgesamt auch flacher und kleiner, sie sind nicht so mächtig.
Durch die relativ flache Oberseite, eigenen sich diese Muffins auch Prima als Cupcakes. Sie können mit etwas Fondant oder einem  Frosting.... verziert werden. Ich finde die Muffins aber so auch sehr schön und ich finde diese Fronstings nicht so lecker. Vom Geschmack her, sind diese Muffins ok, ich finde den anderen Teig (Stracciatella-Muffins)  aber um Längen besser aber probier selbst und leg los :


Zutaten

für 10-12 " normal" große Muffins oder 8 "große" Muffins
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. 

  • 100 g       weiche Butter
  • 100 g       Zucker
  • 1              Ei
  • 150 g       Mehl
  • 1              Zitrone, Saft und Schale
  • 1/2 TL     Backpulver
  • evtl. Milch 
  • evtl. Vanilleschote
Wenn du den Teig einfärben möchtest um daraus z.B. die Deutschland-Muffins herzustellen, solltest du den fertigen Teig mit etwas Milch verdünnen, der Teig sollte etwas zerlaufen und nicht zu fest sein. 

Zubereitung 

Die Butter und den Zucker musst du sehr cremig rühren, dann gibst du das Ei hinzu.
Nun das Mehl, Backpulver und den Saft und die Schale einer Zitrone hinzufügen und zügig zu einem glatten Teig verrühren. Wer mag kann noch etwas Vanille dazugeben und wenn der Teig zu fest ist, dann bitte mit etwas Milch verdünnen.

Die Muffins werden dann bei 175 Grad Umluft ca. 20 Min gebacken. Bitte die Stäbchenprobe machen.

Die Muffins sind jetzt fertig. Natürlich kann der Teig so wie bei meinem anderen Muffin-Post vor dem Backen eingefärbt werden. Du kannst sie auch wie oben erwähnt weiter verarbeiten und dir hübsche Cupcakes machen. Vielleicht hast du ja Lust,  mir und meinen Besuchern, deine Fotos auf meiner Facebookseite zu zeigen. Ich würde mich sehr darüber freuen.



















Ich bin auch für jedes Feedback sehr dankbar, da ich das hier ja noch nicht so lange machen. Was ist gut, was gefällt dir nicht so.
Am Wochenende werde ich ein neues Rezept testen (meine Schwiegereltern dürfen sich freuen) und es nächste Woche vorstellen.

                              Bis dahin, liege Grüße...
                                                               die Claudia 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Muffins



Hallo,
ich freu mich, dass du meine Seite besuchst.
Heute möchte ich mein lieblings Muffinrezept vorstellen, aber auch noch ein etwas anderes Rezept.
Schau doch einfach mal, kleine Warnung, der Blog ist sehr lang.

Ich fange mit meinem Favoriten an

                                     Stracciatella-Muffins

Das Rezept reicht für ca 16 Muffins (normale Größe)
Alle Zutaten sollten bitte Zimmertemperatur haben



Zutaten












  • 150 g          Butter
  • 250 g          Mehl
  • 2 geh. TL    Backpulver
  • 150 g          Kuvertüre/Schokolade
  • 1                 Vanilleschote
  • 2                 Eier
  • 200 g          Schmand
  • 100 g          Zucker





 


Den Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-und Unterhitze vorheitzen.
Ich habe Umluft gewählt.




                                       Zubereitung








Die Schokolade grob hacken, die Stückchen können ruhig etwas größer sein, so wie man es mag. Größer Stücke sind in dem fertigen Muffin etwas fester aber ich freue mich immer wenn ich  ein großes Stückchen erwische.











Butter, Zucker, Schmand, Eier und Vanillemark miteinander verrühren.
Ich habe wieder meine Vanille aus der Vanillemühle genommen.

Nun musst du das Backpulver und das Mehl miteinander vermischen.
Das gibst du nun mit zu der Buttermischung. Wichtig: Das Mehl immer zügig unterrühren, schnell und gleichmäßig, nicht zu lange, dann bleibt der Teig schön locker.












Zum Schluss die gehackte Schokolade mit einem Löffel unterrühren.














 Backförmchen zu 2/3 mit dem Teig befüllen, etwas rütteln und klopfen, dass sich alles schön verteilt.
Ich habe die Silikonförmchen von Tchibo, natürlich kann man auch andere Förmchen nehmen.

Du kannst nun die Förmchen auf mittlerer Schiene, in dem vorgeheizten Ofen, ca. 20 Min backen.
Die Stäbchenprobe solltest du machen.
Wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, kannst du sie aus dem Ofen nehmen.

Ich finde diese Muffins sehr lecker, man kann die Schokolade auch weglassen oder gegen Heidelbeeren tauschen, probier doch einfach mal etwas aus.
Ich habe den Teig auch schon  in anderen Formen gebacken z.B. in einer kleinen Herzform.



 

 2. Vorschlag

                            Deutschland-Muffins 

 


 Die Deutschland-Muffins habe ich mit zwei verschiedenen Rezepten gemacht.
 Die ersten die ich hier vorstelle, habe ich mit dem Stracciatellarezept gemacht, ich habe allerdings die Schokolade weggelassen. Optisch würde die Schokolade stören. Durch den hohen Anteil an Backpulver, gehen die Muffins ja schön hoch, wenn du das nicht magst, oder du Cup Cakes machen möchtest und sie flacher sein sollen, dann versuch es mit der Hälfte an Backpulver oder du nimmst das 3. Rezept, das ich in einem neuen Blog schreiben werde.. Ich selber esse nicht gerne Cup Cakes, mir wird das immer zu viel, mit der Butter und der Süße. Aber schau selbst, es sollen ja nur Anregungen und Grundrezepte sein.

Zutaten  

wie oben bei den Stracciatella-Muffins, nur die Schokolade weglassen, evtl brauchst du etwas Milch.
Für die Deutschland-Muffins brauchst du auch Lebensmittelfarbe.
Ich färbe immer mit Lebensmittel-Paste ein, diese ändert kaum etwas an der Konsistenz. Wenn du mit flüssiger Farbe einfärbst, musst du aufpassen, dass der Teig nicht zu flüssig wird, evtl etwas Mehl einrühren.

Ich stelle auch gleich 2 Links ein, wo du Materialien bestellen kannst. Es gibt auch tolle Muffinförmchen in den Länderfarben, die hatte ich jetzt leider nicht da.

Los geht`s

 

 


 Den Teig wie oben herstellen (nur ohne Schokolade)
wenn du sie flacher haben möchtest , nimm weniger Backpulver.
Der Teig ist sehr standhaft, wenn du mit flüssiger Farbe einfärbst, lässt du den Teig auch so fest, dass untere Schälchen, habe ich so belassen, da ich die Portion mit flüssiger Farbe gefärbt habe um es mal zu testen.
Der Teig wird rot eingefärbt.
Die andern beiden Portionen habe ich etwas mit Milch verdünnt.
Man sieht es sehr schön, die sind mehr zusammengesunken.
Damit die Farben später etwas verlaufen, sollte der Teig etwas   weicher sein (nicht zu flüssig!)
Die Portionen sollten ungefähr gleichgroß sein. Natürlich kann jeder die Farben nehmen die er möchte.. Ich mache Deutschland.  

  


 Einmal die Pasten und die flüssige  
 Farbe, von der Paste benötigt man
 nur ganz wenig. Die Farben dunkel beim
 backen nach und werden auch intensiver.
 




Ich habe die Paste Goldgelb benutzt, du kannst aber auch Gelb nehmen.
So nun werden die Farben im Wechsel in die Förmchen gegeben.
Acht darauf, dass bei der 2. Schicht, nicht die selben Farben direkt übereinander sind!!







   
Fang mit GOLD an, dann kommt ROT, lass es etwas auf dem GOLD aufliegen, dann SCHWARZ, diese Farbe sollte auch etwas über die anderen Farben laufen. Dann kommt eine zweite Schicht. GOLD, dann ROT, dann SCHWARZ. Die Förmchen etwas rütteln und klopfen.






So sieht es dann aus. Jetzt wie oben, auf mittlerer Schien 20 Min backen. 160 Grad Umluft.




 

Mach auch hier die Stäbchenprobe.Bleibt nichts kleben, sind die Muffins gut. Sonst noch etwas weiterbacken lassen und erneut die Probe durchführen.
Ich finde die Muffins sehr hübsch, ich nehme sie aus meine Silikonförmchen raus, da ich sich optisch ohne Förmchen schönder finde.
Entschuldige diesen unendlich langen Blog aber ich wollte es anhand der Bilder, genauer beschreiben.

Die Links für die Materialien füge ich ganz unten bei . Und das Rezept für die anderen Muffins schreibe ich morgen in einem                                           neuen Blog, sonst komme ich hier nie zum Ende.



Danke auch an Sallys Torten-& Bilderwelt, von ihr habe ich ein paar Anregungen übernommen.   

                                          Liebe Grüße...    
                                                             die Claudia

Hier noch die beiden Links:

Sallys- Shop. Sie stellt viele, von ihr selbstgetestete Dinge in ihren Shop.Backzubhör Pasten, Förmchen usw. 


Tortissimo, dort findet ihr jede Menge 

Sonntag, 29. Juni 2014

Schoko-Kuchen mit Äpfeln und Nüssen








Diesen Kuchen hatte ich auf dem Geburtstag meiner Tochter gemacht. Er ist super angekommen..aber ich sage Euch, er ist eine Bombe, Kalorien... auweia... sehr mächtig.. also nicht als erstes Stück essen, wenn man noch ein anderes Stück Kuchen probieren möchte und lieber erstmal ein kleines Stückchen auf den Teller packen. Die Erdbeeren standen nicht in dem Rezept, sie werden also auch nicht in der Zutatenlist auftauchen, ich fand Ihn aber irgendwie zu farblos und da wir gerade Erdbeerzeit haben, fand ich es als Farbtupfer sehr schön. 

Wer ihn backen möchte benötigt:

Zutaten

Ich habe einer 26er Springform benutzt, diese habe ich mit Backpapier ausgelegt, ergibt 16 Stücke.

750 g         Äpfel ( ich habe wieder die Sorte Braeburn verwendet)
5   EL        Zitronensaft (Konzentrat oder frisch gepresst, wie Ihr mögt)
100 g         Walnusskerne (gibt es das ganze Jahr auch im Aldi)
600 g          Zartbitter-Kuvertüre
250 g          Butter
5                 Eier
250 g          Zucker
175 g          Mehl
1   TL         Backpulver
25   g          Kokosfett

 
Alle Zutaten
So geht es weiter:

Zubereitung

Ich messe mir immer alles ab und stelle es bereit.

Für die spätere Deko 1 Apfel waschen und halbieren, entkernen, die Schnittfläche mit etwas Zitronensaft einreiben und zur Seite legen.
Die restlichen Äpfel müsst Ihr nun schälen, entkernen und würfeln. Die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln. 
Die Nüsse grob hacken. Nun erstmal 300g Kuvertüre nehmen und mit einem Sparschäler 2EL Späne abziehen, den Rest von den 300g Kuvertüre, grob hacken.

Jetzt könnt Ihr den Ofen vorheizen Elektro 200Grad/ Umluft: 180Grad

Die gehackte Kuvertüre muss nun mit der Butter (grob gewürfelt) gemischt werden und dann bitte über dem Wasserbad schmelzen lassen.. Man kann es auch in der Mikrowelle machen, da besteht aber die hohe Gefahr, dass die Kuvertüre verbrennt, ich mache es hier lieber über dem Wasserbad.
Abkühlen lassen.

 Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen.
Die Eigelbe müssen mit dem Zucker zu einer dickschaumigen Creme aufgeschlagen werden.
Unter Rühren die Schoko-Butter dazugeben. 

Nun das Mehl und das Backpulver mischen und unter den Teig ziehen. 
Jetzt müsst Ihr erst den  Eischnee, dann die Nüsse und dann die Apfel-Würfel unterheben.

Den Teig jetzt in die vorbereitete Form geben und auf der mittleren Schiene ca. 60 Min backen. Ihr müsst unbedingt die Stäbchenprobe machen. Mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher) in die Mitte des Kuchens pieksen, wenn viel Teig kleben bleibt, dann erneut 5 Min backen und den Test dann erneut machen. Etwas Teig am Stäbchen ist ok, dann ist er später etwas feuchter. Ich hatte die Backzeit etwas verlängert. 

Wenn der Kuchen fertig ist, abkühlen lassen. Die Apfelhälfte nun in Spalten schneiden, da diese auf den Kuchen gelgegt werden, müsst Ihr schauen wie dick Ihr die Spalten macht, meine waren ca. 2mm dick.

Das Kokosfett mit 300g Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Apfelspalten etwas eintauchen  und auf den Kuchen legen, so dass es Euch gefällt. Die restliche Kuvertüre könnt Ihr auf den Kuchen träufeln lassen, die Schokospäne auch auf dem Kuchen verteilen.




Ich habe ja oben schon geschrieben, dass ich zur Deko auch noch frische Erdbeeren benutzt habe. Das war optisch schöner und auch sehr lecker.


Viel Spaß beim Backen, über ein like und Eure Ergebnisse würde ich mich sehr freuen.
Vielleicht habt Ihr ja auch ein paar Tipps zur Verbesserung. Postet doch Eure Bilder einfach auf meine Facebookseite.
                                             Bis bald...
                                                          Eure Claudia